Das Auftreten von Lichthöfen bei LCD-Bildschirmen beim Anzeigen von schwarzen Bildern ist ein häufiges Phänomen, das hauptsächlich durch die Bildschirmstruktur und die Eigenschaften des Hintergrundbeleuchtungssystems verursacht wird. Eine gängige, einfache und effektive Methode zur Verbesserung ist die Reduzierung der Gesamtbildschirmhelligkeit, was die Sichtbarkeit von Lichthöfen erheblich verringern kann. Diese Arbeit untersucht systematisch die Änderung der Reaktionszeit des Flüssigkristalls nach Einschalten der dynamischen Hintergrundbeleuchtungssteuerung, wobei die Reaktionszeitdaten des Flüssigkristalls bei unterschiedlichen PWM-Arbeitszyklen des TCON-Ausgangs unter Schwarz-Weiß-Bildern gemessen wurden. Dies wird durch die DBC-Funktion im TCON realisiert, wobei bei Anzeige eines schwarzen Bildes der PWM-Arbeitszyklus am TCON-Ausgang 40 % des PWM-Eingangs beträgt; bei weißen Bildern beträgt der Ausgangsarbeitszyklus 100 % an den LED-Treiber. Diese Methode kann die Lichthöfe bei schwarzen Bildern verbessern, führt jedoch bei DC-Dimm-Anwendungen in Verbindung mit dem Mechanismus des LED-Treibers zur Erkennung des PWM-Arbeitszyklus und der LED-Stromausgabe zu einer Verlängerung der Flüssigkristall-Reaktionszeit. Die optischen Messungen ergaben 51,9 ms, was die maximale Designspezifikation von 25 ms stark überschreitet. Zur Lösung dieses Problems schlägt diese Arbeit vor, bei gleichbleibender maximaler Helligkeit des LCD-Bildschirms den PWM-Ausgangsarbeitszyklus für weiße Bilder auf 99,6 % einzustellen, wodurch die gemessene Flüssigkristall-Reaktionszeit auf 24,7 ms verkürzt wird. Somit wird das Problem der Lichthöfe bei schwarzen Bildern behoben und die Anforderung an die Flüssigkristall-Reaktionszeit erfüllt.