Angesichts des Problems der ungleichmäßigen Spannungsteilung und der ungleichmäßigen Phasenverteilung bei herkömmlichen flächigelektroden-flüssigkristalllinsen wurde in dieser Studie eine Elektrodenstruktur entworfen, die darauf abzielt, die optischen Eigenschaften der Flüssigkristalllinse zu optimieren. Durch die Verbesserung der Elektrodenanordnung wurde das Problem der ungleichmäßigen Spannungsverteilung zwischen benachbarten Elektroden bei gleichbleibender Anzahl der Ansteuerspannungen gelöst. Im Experiment wurden mit Hilfe der Lithografie sowohl neuartige als auch traditionelle Elektroden-Flüssigkristalllinsen hergestellt, die Wellenfrontkarten und der RMS-Fehler (Root Mean Square) der beiden Strukturen anhand des Interferenzprinzips analysiert sowie die Phasenverteilung und Bildgebungseigenschaften der Flüssigkristalllinsen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die neuartige Elektrodenstruktur erfolgreich das Phänomen der ungleichmäßigen Spannungsteilung beseitigt hat; die Wellenfrontkarte der Flüssigkristalllinse mit der neuen Struktur zeigt eine regelmäßige kreisförmige Verteilung, deren RMS gegenüber der herkömmlichen Struktur um etwa 19,4 % reduziert wurde, und sowohl die Phasenverteilung als auch die Bildgebung sind besser als bei der herkömmlichen Struktur. Die Studie bestätigt die Wirksamkeit der Elektrodenstrukturoptimierung zur Verbesserung der Leistung von Flüssigkristalllinsen und bietet eine technische Lösung für die Entwicklung hochpräziser fokussierbarer optischer Bauteile.